Reisebericht: Kurztrip nach Oslo – facettenreich und vielschichtig

Um uns vom stressigen Alltag zu erholen und neue Eindrücke zu sammeln, buchten wir als Familie spontan eine Pauschalreise nach Norwegen. Der Urlaub entwickelte sich zu einem atemberaubenden Urlaub für all unsere Sinne.

Tag 1: Ankunft und erste Eindrücke

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um nach Oslo zu reisen. Bei unserem Urlaub entschieden wir uns dafür, einen Flug bis zum Flughafen Oslo zu buchen und anschließend mit dem Expresszug direkt in die Innenstadt zu reisen. Der Transfer verlief unproblematisch und schnell. Die Tickets für den Transfer in die Innenstadt konnte ich ganz bequem am Flughafen kaufen. Wer sich für eine Reise nach Oslo entscheidet, der sollte sich die Oslo Card genauer anschauen. Mit dieser speziellen Karte kann man nicht nur alle öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, sondern freien Eintritt in rund 30 Museen und Attraktionen. Außerdem erhält man zahlreiche Rabatte für Sightseeingtouren, Restaurants und Geschäfte. Für uns hat sich der Kauf definitiv gelohnt, da wir dadurch Kosten einsparen konnte.

Wir entschieden uns vorab für einen Aufenthalt im Hotel Radisson Blue Plaza Oslo. Das Hotel ist zentral gelegen und alle öffentlichen Verkehrsmittel fußläufig erreichbar. Bei unserer Anreise erlebten wir Einheimische und andere Reisende in Norwegen als offen und herzlich. Sie begegneten uns bei Fragen hilfsbereit und geduldig. Auch im Hotel waren wir positiv von der überaus charmanten und gelassenen Art des Personals und anderer Urlauber angenehm überrascht. Nach einer kurzen Verschnaufpause machten wir uns auf dem Weg zum einzigartigen Vigeland Skulpturenpark. Der Park ist ganzjährig rund um die Uhr geöffnet. Dieser Park ist übrigens der größte Skulpturenpark der Welt und wurde nur von einem Künstler erschaffen. Der Aufenthalt ist kostenfrei. Die Skulpturen zogen uns in ihren Bann, denn der Park erzählt eine einzigartige Geschichte. Nach einigen Stunden entschieden wir uns spontan dazu, das königliche Schloss Oslo zu besuchen.

Anschließend machten wir uns auf dem Weg zum Zentrum für Lebensmittelkultur. Die Markthalle Mathallen befindet sich auf einem ehemaligen Vulkanfabrikgelände. Die Auswahl an kulinarischen Köstlichkeiten ist überwältigend. Es fiel uns schwer, uns für einen Stand zu entscheiden. Ob regionale oder internationale Küche, der Gaumen erfreut sich in der Markthalle an einer nahezu unerschöpflichen Vielfalt. In der Markthalle kann man mehrere Tage essen und trotzdem jedes Mal einen neuen Stand besuchen. Bereits an diesem Tag stand fest, dass wir während unseres Aufenthalts noch mehrfach hierherkommen werden.

Tag 2: Inselhopping mit der Fähre

Am zweiten Tag entschieden wir uns für das Inselhopping mit der Fähre. Dabei handelt sich um eine Ganztagestour. Die öffentlichen Transportmittel in Oslo kannst du mit einem normalen Fahrschein oder einem Oslo Pass nutzen. Alle Fährschiffe, die zwischen Aker brygge, Hovedøya, Lindøya, Nakholmen, Bleikøya, Gressholmen und Langøyene verkehren, sind inkludiert. Im Sommer zählen diese Inseln zu den beliebtesten Badeplätzen in Oslo. Jede Insel erzählt hier ihre eigene, individuelle Geschichte und ist eine wahre Augenweide.

Wir entschieden uns für die Fähre Linie B1. Diese Route ermöglicht es dir, eine dreistündige Fahrt durch die Fjorde Oslos zu genießen. Die Naturkulisse ist überwältigend und abwechslungsreich. Wir bestiegen ein restauriertes Holzschiff. Während der Fahrt erlebt man nicht nur eine unvergleichliche Aussicht auf die Hafenstadt, sondern zahlreiche wunderschöne grüne Inseln und künstlerische Buchten. Einige Wege führten uns beinahe bis ins Stadtzentrum. Auch den Leuchtturm konnten wir erblicken und Oslo aus zahlreichen Blickwinkeln betrachten. Es ist kaum möglich, alle Facetten und künstlerischen Details dieser Fahrt zu beschreiben. Als Sahnehäubchen durften wir uns an einem Buffet mit norwegischen Krabben stärken. Die Fähre bot uns außerdem eine vielfältige Auswahl an heißen und kalten Getränken. Diese waren zwar nicht im Preis inbegriffen, wir konnten jedoch problemlos mit unserer Kreditkarte zahlen. Auf der Halbinsel Bygdøy, die ebenfalls auf der Route der Fähre liegt, gibt es zahlreiche Museen und Strände. Dort ist nicht nur das Schifffahrtsmuseum, sondern auch das unvergleichliche Fram-Museum beheimatet.

Tag 3: Oslos Museen-Vielfalt

Unser dritter Tag führte uns in die Skischanze Holmenkollen, ein oft genannter Reisetipp. Das ist nämlich die meistbesuchte Touristenattraktion in Norwegen. Mit einem Simulator kann man den Sprung von der Holmenkollenschanze hautnah erleben. Die Gegend um den Holmenkollen bietet allerlei Sehenswürdigkeiten. Daher führte bei unserem Aufenthalt kein Weg am Skimuseum vorbei.

Kon-Tiki-Museum

Mit unserem Oslo Pass konnten wir zudem kostenlos das Kon-Tiki-Museum besuchen. Thor Heyerdahl gilt als einer der bekanntesten Wissenschaftler der Welt. In diesem Museum sind einige Originalfahrzeuge und Gegenstände seiner berühmten Expedition ausgestellt.

Fram-Museum

Am Tag zuvor konnten wir das Fram-Museum von unserer Fähre aus sehen. Daher bot sich an diesem Tag die Gelegenheit, die spannende Ausstellung zu besuchen. Auch dieses Mal erhielten wir durch unseren Oslo Pass freien Eintritt. Das Fram-Museum ist der Polarforschung in Norwegen gewidmet und ist ebenso lehrreich wie atemberaubend. Unser Abend endete erneut in der Markthalle. Bisher konnten wir überall mit unserer Kreditkarte zahlen. Die Lebensmittelpreise in Norwegen sind teurer als in Deutschland. Die Reise ist bislang jedoch günstiger als erwartet, da der Oslo Pass die Kosten für den Eintritt zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Museen erspart.

Tag 4: Nationalgalerie, Nobel Friedens und Freiluft Museum

Dieser Tag war der letzte Tag unseres Kurztrips. Bereits im Vorfeld haben wir uns über mögliche Reiseziele informiert und entschieden, drei Museen zu besuchen. Unsere Tour führte uns als Erstes in das Nobel-Friedens-Museum. Im Fokus des Noble-Friedenszentrums steht Alfred Nobels Leben und seine Geschichte. Auch die Leistungen anderer PreisträgerInnen ist anschaulich und spannend dargestellt. Das große Highlight der Ausstellung ist der Nobelgarten. Umgeben von tausenden Lichtern veranschaulicht er die unvergleichlichen Leistungen aller bisherigen PreisträgerInnen des Friedens-Nobelpreis.

Das Nationalmuseum in Oslo ist das größte Kunstmuseum Skandinaviens. Nationale wie auch internationale Kunstwerke sind ausgestellt. Die Vielfalt ist atemberaubend. Das Museum beherbergt zahlreiche Sammlungen der wichtigsten historischen Epochen. Wir hätten mehrere Tage dort verbringen können, um alle Details genauer zu betrachten.

Unser Weg führte uns abschließend zum Freilichtmuseum. Dort sind 155 traditionsgeladene Gebäude untergebracht. Das “Norsk Folkemuseum”, wie es auf norwegisch heißt, ist der Tradition Norwegens gewidmet. Das Personal trägt norwegische Trachten. Dieses Freilichtmuseum ist der Spiegel zur norwegischen Geschichte und seinen Traditionen. Im Sommer und auch zur Adventszeit finden zahlreiche kulturelle Aktivitäten statt. Es fühlte sich an wie eine Reise in vergangene Zeiten. Der Geruch der Fladenbäckerei erinnerte uns daran, vor unserer Abreise erneut die Markthalle zu besuchen. Die Markthalle ist unser größter Reisetipp, denn sie hat uns immer wieder aufs Neue überrascht. Ob Speisen oder Getränke, die Auswahl scheint schier unendlich zu sein. Für jeden Geschmack ist etwas dabei und auch im nächsten Oslo-Urlaub werden wir der Markthalle einen Besuch abstatten.

Oslo ist eine facettenreiche, malerische und gleichzeitig freundliche sowie geduldige Stadt. Die Urlaubsangebote für diese einzigartige Stadt sind vielfältig. Für jedermann findet sich das passende Angebot. Bist du auf der Suche nach einem spannenden Familienurlaub? Ein Urlaub in Norwegen, insbesondere in Oslo, ist für Singles, Paare, Gruppe und auch für die LGBT-Community hervorragend geeignet. Ob als Pauschalreise oder spontanen Familienurlaub, die Urlaubsangebote werden auf deine Bedürfnisse zugeschnitten. Du entscheidest bei deinem Urlaub, welche Sehenswürdigkeiten du sehen möchtest und wohin deine Reise führt. Unserer Erfahrung nach ist ein Urlaub in Oslo für drei bis sieben Tage empfehlenswert. Auch bei einem Stopover kommt keine Langeweile auf.

Möchtest du dich genauer über deine Reise nach Oslo informieren? Sende eine Anfrage an unser Reisebüro. Bei uns kannst du eine speziell auf dich zugeschnittene Oslo-Reise buchen.