Reiseberichte: Costa Kreuzfahrten, MSC Kreuzfahren

Text 1:
Mit der Costa Atlantica zu den schönsten Fjorden Norwegens

In der Hitliste meiner schönsten Kreuzfahrten rangiert die Reise zu den Fjorden Norwegens ganz oben. Meine Frau und ich zählen mittlerweile zu den Stammgästen der Reederei Costa. Diesmal waren wir wieder mit der Costa Atlantica unterwegs, auf der wir schon unsere Hochzeitreise verbracht hatten. Erneut wurden wir nicht enttäuscht.

Die Kreuzfahrt begann mit positiven Überraschungen. In Kopenhagen ging der Transfer vom Flughafen zum Schiff völlig problemlos über die Bühne. Nach der Einschiffung bekamen wir im Restaurant nicht nur einen sehr hübschen Zweiertisch zugeteilt, auch das Essen auf der Atlantica ist nach wie vor vorzüglich.

Nach dem ersten Seetag lief die Atlantica in den Hafen von Flam ein, wo wir an einem Costa-Ausflug teilnahmen. Zuerst ging es mit einem Bus über steile Straßen, dann fuhren wir mit der Flambahn zu einem gewaltig schönen Wasserfall. Dies war nur der Auftakt. Atemberaubende Naturerlebnisse (z. B. Geirangerfjord) sollten uns während der ganzen Reise begleiten.

Als Wermutstropfen würde ich den Stopp in Oslo bezeichnen. An diesem Tag regnete es so stark, dass wir auf einen Ausflug verzichten mussten. Aber die Costa Atlantica bot uns freilich eine tolle Entschädigung: Wir verbrachten einen herrlichen Tag in der schiffseigenen Wellnessoase.

Unser Fazit: Die Kreuzfahrt zu den Fjorden Norwegens war eine wunderschöne Reise mit vielen tollen Erlebnissen. Wir lieben die Costa Atlantica.

Text 2:
Eine Kanaren-Kreuzfahrt mit der MSC Armonia

Als ich noch ein Kind war, machten wir fast jeden Sommer Familienurlaub auf Gran Canaria. Erst Jahre später kam mir gemeinsam mit meinem Freund die Idee, doch auch die anderen Kanareninseln näher kennenzulernen. So entschlossen wir uns zu einer Kreuzfahrt auf der MSC Armonia. Für uns Kreuzfahrtneulinge war diese Reise natürlich wahnsinnig aufregend.

Unser Flieger aus Hamburg landete relativ spät in Las Palmas. Für uns hatte das den Vorteil, dass der Check-in relativ rasch ablief, da die meisten Passagiere schon an Bord waren. Wir konnten jedoch die ersten Stunden auf dem Schiff gar nicht richtig genießen, da wir nach der langen Flugreise ziemlich müde waren.

Meine Befürchtung, im fahrenden Schiff nicht richtig schlafen zu können, bestätigte sich nicht. Die Nacht war überraschend erholsam. Am nächsten Tag erreichten wir Puerto del Rosario, die Hauptstadt der Insel Fuerteventura. Wir unternahmen eine aufregende Tour, besuchten Höhlen, eine Aloe-Vera-Plantage und sogar die kleinen Bergdörfer im Zentrum der Insel.

Dann ging es weiter nach Funchal auf Madeira. Leider war das Wetter nicht so prickelnd, dennoch fand mein Freund auf der Blumeninsel viele schöne Fotomotive. Auch der Nationalpark Caldera de Taburiente auf La Palma beeindruckte uns sehr. Es war wirklich schön, neue Seiten der Kanaren zu entdecken. Bisher kannte ich doch nur das Halligalli von Maspalomas.

Nicht nur der Service auf der Armonia übertraf unsere Erwartungen, auch die Innenausstattung unserer Außenkabine vermittelte uns ein sehr behagliches Wohngefühl. Wir sind auf den Geschmack gekommen. Auf unserer nächsten Kreuzfahrt wollen wir uns aber eine Balkonkabine oder sogar eine Suite leisten.

Text 3:
Die MSC Preziosa ist ein Traumschiff

Was für ein Schiff! Wenn ich von der MSC Preziosa erzähle, komme ich regelmäßig ins Schwärmen. Die Kreuzfahrt durch das westliche Mittelmeer startete eigentlich in Genua. Weil wir vor der Abfahrt ein paar Tage in Barcelona verbrachten, nutzten wir allerdings die Möglichkeit, erst dort zuzusteigen.

Das nagelneue Schiff war einfach umwerfend. Alles war blitzsauber. Die Passagierzahl 3.500 klingt nach einer Massenansammlung. Die Menge verläuft sich aber auf den vielen Decks. Nicht einmal beim Kampf um die Sonnenliegen am Pooldeck gab es ein Gerangel. Lediglich im Buffetrestaurant bildete sich ab und zu eine kurze Warteschlange.

Die MSC Preziosa fuhr zunächst nach Marseille und Genua, dann ging es weiter über Neapel und Messina nach Tunis. Nach einem Seetag kehrten wir nach Barcelona zurück. An Land waren wir meistens auf eigene Faust unterwegs. Nur in Messina nahmen wir an einem organisierten Landausflug zum Vulkan Ätna teil. Die Tour war beeindruckend und informativ. Ein großes Lob möchte ich unserem sympathischen Reiseführer aussprechen.

Alles in allem war die Kreuzfahrt wunderbar. Weil wir oft an Land unterwegs waren, hatten wir leider gar nicht die Möglichkeit, alle Bordeinrichtungen zu besuchen. Den abschließenden Seetag nutzten wir für einen ausführlichen Streifzug durch die Bars und Lounges. Auf jeden Fall werden wir die MSC Preziosa wieder buchen.

Text 4:
Costa Serena: So schön ist eine Kreuzfahrt in den Orient

Früher, als die Kinder noch klein waren, unternahmen wir unsere erste Kreuzfahrt. Mittlerweile sind die Kids aus dem Haus und mein Mann ging im Oktober in Rente, daher wollten wir uns wieder einmal eine tolle Schiffsreise gönnen. Wir blieben sogar „unserer“ Reederei treu und buchten bei Costa Kreuzfahrten eine Orientreise (19 Tage) der Costa Serena. Die Einschiffung fand in Savona (Italien) statt, über Ägypten (Alexandria, Port Said, Suez, Sharm El-Sheikh) ging es nach Abu Dhabi und Dubai.

Zuerst ein paar Worte zum Schiff: Die Costa Serena ist riesig und fasst beinahe 4.000 Passagiere. Unsere erste Kreuzfahrt fand auf einem viel kleineren Schiff statt. Es fiel uns anfangs gar nicht leicht, auf einem solchen Ozeanriesen den richtigen Weg zu unserer Kabine zu finden. Insgesamt war es aber ein wahnsinnig aufregendes Erlebnis. Die unzähligen Bordeinrichtungen (z. B. das Theater mit den tollen Shows) und die zahlreichen Restaurants sorgten für viel Abwechslung. Langeweile kommt auf diesem Schiff bestimmt nicht auf. Ein weiterer Pluspunkt: An Bord war es sehr sauber. Zum Service sagen wir nur: erste Sahne!

Die Reise brachte uns viele tolle Erlebnisse. Ich erinnere mich noch lebhaft an den Stopp in Aqaba. Gemeinsam mit einem österreichischen Ehepaar wagten wir eine rasante Taxifahrt in die Felsenstadt Petra. Stellenweise wurde es mir ziemlich mulmig, doch die Schönheit von Petra entschädigte mich. Der Orient war ein Traum. In Abu Dhabi und Dubai bekamen wir große Augen. Mein Mann und ich sind froh, diese wunderschöne Reise gemacht zu haben.

Text 5:
Pssst, ein Geheimtipp: Großbritannien auf der MSC Lirica umrunden

Meine Kids schwärmen heute noch von unserer Großbritannien-Kreuzfahrt auf der MSC Lirica. Von Hamburg aus fuhren wir über Helgoland nach South Queensferry (Schottland). Es ging weiter in Richtung Norden (Invergordon, Kirkwall), bis die MSC Lirica Kurs auf die weiter südlich gelegene irische Hauptstadt Dublin nahm. Nach dem Stopp in Cork (ebenfalls Irland) steuerten wir wieder das europäische Festland an. Über Amsterdam ging es zurück nach Hamburg.

Schon der erste Tag brachte ein tolles Erlebnis für die Kleinen mit sich. In einem Tenderboot übersetzten wir nach Helgoland. Leider war das Wetter ziemlich mies. Mein Mann deckte sich auf der Insel mit billigen Zigaretten ein, denn Helgoland ist eine zollfreie Zone.

Für mich persönlich war der Tag in Invergordon sehr beeindruckend, auch wenn sich die Schönheit dieser Stadt vielleicht nicht jedem beim ersten Hingucken erschließt. In der Bucht begrüßte uns eine alte Ölbohrinsel. Ich muss wohl dazusagen, dass ich ein Faible für Industrieruinen habe. Mit den Kids unternahmen wir freilich einen Ausflug nach Loch Ness. Ob wir das Seeungeheuer gesehen haben, will ich an dieser Stelle nicht verraten.

Wie wir es von MSC Kreuzfahrten gewohnt sind, waren wir auch diesmal mit dem Service an Bord sehr zufrieden. Am ersten Tag waren aber einige Speisen im Buffetrestaurant ziemlich kalt. Nachdem wir dies bei der Crew bemängelt hatten, war während der restlichen Reise jedoch alles in bester Ordnung.

Text 6:
Östliches Mittelmeer: Die Costa Fortuna übertraf unsere Erwartungen

Italien, Griechenland und Kroatien sind unsere drei liebsten Urlaubsländer. Eine Winterkreuzfahrt mit der Costa Fortuna bot uns die Möglichkeit, diese Länder auch einmal in der ruhigeren Jahreszeit zu bereisen. Eines vorweg: Alle unsere Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen. Es war bestimmt nicht unsere letzte Winterkreuzfahrt.

Nach der Einschiffung in Venedig besuchten wir Bari, wo wir nur einen kurzen Ausflug (auf eigene Faust) unternahmen. Den restlichen Tag nutzten wir, um es uns im Wellnessbereich der Costa Fortuna gut gehen zu lassen.

Wir hatten schon vor der Abfahrt ein Ausflugspaket für die Stopps in Santorin, Rhodos und Dubrovnik gebucht. Auf Santorin ging es mit dem Bus in das idyllische Städtchen Oia. Es war einfach herrlich dort: weiß getünchte Häuser, enge Gässchen und ein gewaltiger Ausblick auf das Meer. Außerdem zeigte an diesem Tag die Wintersonne ihre ganze Kraft. Auf Rhodos besuchten wir antike Ruinen. In Dubrovnik brachte uns ein Bus zu einem wunderschönen Aussichtspunkt über der Stadt.

Unser Fazit: Die Reise mit der Costa Fortuna war eine echte Wohlfühlkreuzfahrt. Leckeres Essen, freundliche Crewmitglieder, unsere gemütliche Außenkabine und das tolle Schiff bescherten uns eine wunderschöne Urlaubswoche. Lobend erwähnen möchte ich die deutschsprachige Gästebetreuerin auf diesem Schiff, die wirklich einen hervorragenden Job macht.