Reiseberichte: Azamara Cruises, Carnival Cruises, Celebrity Cruises

Text 1:
Meine erste und bestimmt nicht letzte Reise auf der Azamara Quest

Singapur begrüßte uns mit tropischen Temperaturen. Die Azamara Quest glänzte im Sonnenlicht. Bei meinen Eltern und mir war die Vorfreude riesig. Immerhin trug die Kreuzfahrt, die wir gebucht hatten, den verlockenden Namen „Tempel, Drachen und Traumstrände“.

Gleich zu Beginn standen zwei Seetage auf dem Programm. So hatten wir viel Zeit, das Schiff in all seinen Facetten kennenzulernen. Die sorgfältigen Renovierungsarbeiten der Reederei Azamara Club Cruises machten sich bezahlt. Die Azamara Quest strahlte in frischem Glanz. An Bord trafen wir auf einen bunten Mix an Menschen aus vielen Nationen.

Die Kreuzfahrt führte uns unter anderem in die faszinierende Hafenstadt Semarang und zur tropischen Insel Komodo. Die Ausschiffung fand auf der Insel Bali statt. Die Liegezeiten der Azamara Quest in den Häfen waren länger, als dies auf anderen Kreuzfahrten der Fall ist. So waren wir an Land nie in Eile und hatten genügend Zeit, die kulturellen Highlights und die Naturschönheiten Indonesiens auf uns wirken zu lassen.

Die Azamara Quest ist mit einer Kapazität von etwa 700 Passagieren ein vergleichsweise kleines Kreuzfahrtschiff, was ich persönlich als äußerst positiv empfunden habe. An den Seetagen entspannte ich mich gerne im hübschen Poolbereich. Ein besonders schöner Abend war der Cocktailempfang „White Night“ auf dem Pooldeck. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmte. Ein Landausflug war im Reisepreis inkludiert. Auch andere Leistungen, die auf vielen Schiffen extra zu bezahlen sind (z. B. Fahrten mit dem Shuttlebus, fast alle Getränke), waren kostenlos. Daher sage ich: Azamara Quest, ich komme wieder!

Text 2:
Auf der Azamara Journey fühlte ich mich wie im Servicehimmel

Autsch! Ausgerechnet auf dem Weg zu meiner Transatlantik-Kreuzfahrt brach mir am Flughafen von Miami an meinem Koffer ein Rad ab. Nach der Einschiffung schilderte ich dem Kabinensteward das Problem. Zwei Stunden später bekam ich den reparierten Koffer zurück. Das nenne ich Service der Marke Azamara Club Cruises. Dieses Erlebnis war kein Einzelfall. Im Verlauf der zweiwöchigen Reise durfte ich mich über erstklassigen Service freuen. Die Reederei spart bei der Crew nicht. Immer und überall war ausreichend Personal vorhanden. Ich fühlte mich daher bestens betreut.

Nach dem Auslaufen in Miami folgten sieben Tage auf hoher See, bis die Azamara Journey in Ponta Delgada auf den Azoren ihren ersten Zwischenstopp einlegte. Das europäische Festland erreichten wir zwei Tage später. Über Gibraltar, Alicante und St. Tropez ging es weiter nach Nizza.

Ich wohnte in einer Balkonkabine. Auch dort durfte ich mich über viele Extras freuen, die man auf anderen Schiffen nicht erlebt. Am Balkon lag ein Fernglas bereit, um Ausschau nach Land zu halten. Das Zimmermädchen kam gleich zweimal täglich, um die Kabine auf Vordermann zu bringen. Ich könnte noch viele weitere Beispiele aufzählen.

Der schönste Landausflug während dieser Reise war ohne Zweifel die Fahrt zu den Kraterseen von Sete Cidades auf den Azoren. Man brachte uns zu einem erloschenen Vulkan, wo wir einen traumhaften Fernblick auf die Inselwelt der Azoren genossen.

Text 3:
Carnival Dream: aufregende Tage in der östlichen Karibik

Ach, war das schön! Unsere Tochter lebt ein Jahr lang als Austauschstudentin in New Orleans. Im Sommer durften wir, die lieben Eltern, für drei Wochen zu Besuch kommen. Um unsere Kleine während des Besuchs zu überraschen, buchten wir eine Karibik-Kreuzfahrt für uns drei. Weder das Schiff Carnival Dream noch die Reederei Carnival Cruise Lines waren uns davor ein Begriff gewesen. Im Nachhinein sind wir mit dieser Wahl äußerst zufrieden.

Die Kreuzfahrt führte durch die östliche Karibik. Es gab mehrere Zwischenstopps, unter anderem auf der Insel Cozumel und in Montego Bay auf Jamaika.

Über die Carnival Dream kann ich viel erzählen. Sie ist wirklich ein Traum von einem Schiff. Eigentlich handelt es sich bei ihr um eine schwimmende Kleinstadt. Die Größe beeindruckt: 13 Decks, vier Pools und fast 4.000 Passagiere. Das Unterhaltungsangebot ist gewaltig. Es gibt mehr Restaurants, als man während einer einwöchigen Kreuzfahrt ausprobieren könnte. Wir sind eine fröhliche Familie, daher war die Reise auf diesem Schiff ganz nach unserem Geschmack.

Für die Zwischenstopps auf den Inseln buchten wir Strandausflüge (vom Liegestuhl über das Mittagessen bis hin zu alkoholfreien Drinks war alles inbegriffen). Auf Cozumel wurden wir mit einer Art Sesselbahn zum Strand gebracht. Das war ziemlich aufregend. Meine Tochter, mein Mann und ich fanden auf dieser Reise nichts, was wir bemängeln könnten – absolut nichts. Es war echt klasse.

Text 4:
Carnival Pride: ein Traumschiff mit einer spitzenmäßigen Wasserrutsche

Unsere Kids Lilly und Lukas fanden schnell ihren Lieblingsort an Bord der Carnival Pride: die große Wasserrutsche. In mehreren Kreiseln zog sie sich zum Kinderpool hin. Mein Mann und ich taten uns schwerer, denn an Bord gab es unzählige schöne Plätze. Wir verbrachten unseren letzten Sommerurlaub an Bord dieses Schiffs der Reederei Carnival Cruise Lines. Vom US-Hafen Baltimore aus ging es über Florida zu den Bahamas und wieder zurück. Für junge Familien und alle, die gerne Spaß haben, ist die Carnival Pride ein Hit.

Das Leben an Bord gestaltete sich sehr angenehm. Da wir im Hochsommer unterwegs waren, war das Pooldeck stets gut gefüllt. Eine freie Liege zu finden, war dennoch nie ein Problem. Was uns besonders freute: Am Pooldeck wurden alkoholfreie Getränke und sogar Softeis kostenlos angeboten.

Kinder lieben Pizza. Dies gilt freilich auch für Lilly und Lukas. Unser Glück: Die bordeigene Pizzeria servierte nicht nur äußerst leckere Pizzen, sondern war auch rund um die Uhr geöffnet. Auch die Buffetrestaurants überzeugten uns mit köstlichen Spezialitäten.

Wir wollten freilich, dass Lilly und Lukas auf dieser Kreuzfahrt nicht nur die Wasserrutsche zu sehen bekommen. In Nassau (Bahamas) nahmen wir daher an einer Busrundfahrt teil. Viele andere Passagiere gingen direkt am Hafen zu einem lokalen Anbieter, weil dort solche Rundfahrten billiger angeboten werden. Da wir einen ausgezeichneten Guide hatten, bereue ich es nicht, die Tour bei der Reederei gebucht zu haben. Aus den Erzählungen der anderen wissen wir, dass die lokalen Billigangebote damit nicht mithalten konnten.

Text 5:
Traumziel Alaska: eine Kreuzfahrt auf der Celebrity Millennium

Ich selbst wollte immer schon einmal nach Alaska reisen. Nachdem ich endlich auch meine Frau davon überzeugt hatte, entschlossen wir uns, diese einzigartige Region in Form einer Kreuzfahrt auf der Celebrity Millennium zu bereisen. Die Einschiffung erfolgte in Vancouver (Kanada). Die Kreuzfahrt dauerte sieben Tage lang und führte über mehrere Zwischenstopps nach Seward (Alaska). Die Rückreise nach Deutschland gestaltete sich leider etwas mühsam, die Kreuzfahrt an sich war jedoch kaum zu überbieten.

Unser Schiff, die Celebrity Millennium, ist zwar schon in die Jahre gekommen, aber immer noch eine Schönheit. Man merkt sofort, dass die Reederei Celebrity Cruises großen Wert auf die Instandhaltung ihrer Flotte legt. Überall an Bord herrscht ein gepflegtes Ambiente ohne Partykrach. Wer gerne entspannt reist, liebt dieses Schiff.

Wir genossen tolle Landausflüge. Ich muss an dieser Stelle wohl erwähnen, dass Alaska generell kein billiges Pflaster ist. Wir nahmen an mehreren organisierten Ausflügen der Reederei teil. Wer auf eigene Faust loszieht, kommt nämlich ohnehin nicht viel günstiger davon.

Alaska verfügt über eine wahrlich bezaubernde Natur. Beim Stopp in der Meerenge von Icy Strait nahmen wir an einer Art Safari teil und konnten sogar Braunbären in freier Wildbahn beobachten. In der ehemaligen Goldgräberstadt Skagway buchten wir den Ausflug „Whale Watching“. Schwertwale zeigten sich im Meer. Es war wahnsinnig schön. In der Hauptstadt Juneau fuhren wir mit einem Bus zum Mendenhall-Gletscher – ebenfalls ein tolles Erlebnis!

Text 6:
Sehr empfehlenswert: eine Weinkreuzfahrt auf der Celebrity Infinity

Durch die Weinberge spazieren, edle Tropfen kosten, den Luxus der Celebrity Infinity genießen. Die Idee der Reederei Celebrity Cruises, eine Themenkreuzfahrt zum Thema Wein durchzuführen, begeisterte uns. Daher buchten wir die Reise. Unsere Route: Von Harwich (England) ging es mit Zwischenstopps in französischen und spanischen Weinbaugebieten (z. B. La Rochelle, Bilbao) bis nach Porto (Portugal), wo der berühmte Portwein sein Zuhause hat.

Für uns war es die erste Reise auf der Celebrity Infinity. Ich entdeckte schnell meine Lieblingsorte an Bord. Zu Beginn der Reise, als das Wetter leider nicht ideal war, verbrachte ich viel Zeit im Wellnessbereich. Den Sonnenschein der zweiten Wochenhälfte nutzte ich, um täglich beim Zumba am Pool mitzumachen.

Um den Service an Bord zu beschreiben, reicht ein einziges Wort: phänomenal! Mein Mann leidet an einer Lebensmittelallergie. Die Crew im Restaurant erfüllte uns alle Sonderwünsche. An dieser Stelle möchte ich ein dickes Lob aussprechen.

Wie ich schon erwähnte, war das Wetter zu Beginn der Kreuzfahrt nicht optimal. Daher fiel der geplante Landspaziergang in La Rochelle leider ins Wasser. Die schönen Tage in den Weinbergen Spaniens und der Besuch des Portwein-Museums in Porto entschädigten uns jedoch für das Versäumte. Die Weinkreuzfahrt auf der Celebrity Infinity erhält daher die Gesamtnote „Sehr gut“.