Reiseberichte: Norwegian Cruise Line, Royal Carribean

Text 1:
Auf der Norwegian Gem von New York zu den Bahamas

Ein Bordleben ohne Zwänge – den lieben langen Tag wählen die Passagiere aus einem umfangreichen Unterhaltungsangebot das Passende aus. Manche genießen das süße Nichtstun. Alle sind leger gekleidet. So machte uns der junge Mann im Reisebüro das Konzept der Reederei Norwegian Cruise Line schmackhaft. Wir planten einen Familienurlaub, also buchten wir eine Bahamas-Kreuzfahrt auf der Norwegian Gem.

Wir flogen mit den Kindern nach New York und verbrachten drei Tage im Big Apple (inklusive Shopping auf der Fifth Avenue). Es waren aufregende Tage, doch das Highlight der Reise sollte erst folgen. Die Norwegian Gem brachte uns zunächst nach Florida (Port Canaveral) und dann zur Insel Great Stirrup Cay, die der Reederei gehört und ausschließlich den Kreuzfahrttouristen vorbehalten ist. Nach einem herrlichen Strandtag auf dieser privaten Insel (unser Großer nahm an einem Schnorchelkurs teil und war total begeistert) ging es weiter nach Nassau (Bahamas). Es folgten zwei Seetage und die Rückkehr nach New York.

Die Unterhaltung auf dem Schiff war, wie es uns im Reisebüro versprochen wurde, einfach großartig. Unsere Kleine verbrachte viel Zeit im Kinderklub. Der Große fühlte sich im Jugendtreff total wohl. Viele Dinge unternahmen wir zu viert. Seither wissen wir auch, was für eine lustige Herausforderung es ist, sich bei schwerem Seegang auf der Bowlingbahn zu versuchen.

Im Restaurant lernten wir übrigens eine andere deutsche Familie kennen, die seit Jahren auf die Norwegian Cruise Line schwört. Seit dieser Reise zählen auch wir uns zu den Fans dieser Reederei.

Text 2:
Zum Träumen: eine Kreuzfahrt durch Hawaiis Inselwelt

Aloah! Ich bin kürzlich von einer wunderschönen Hawaii-Kreuzfahrt heimgekehrt. Mein Gehirn ist noch vollgepackt mit schönen Erinnerungen, die ich unbedingt mitteilen möchte.

Wir waren auf der Pride of America, einem Schiff der Reederei NCL (Norwegian Cruise Line) unterwegs. Auf dieser Reise haben wir die Inselwelt von Hawaii, aber auch das Schiff lieben gelernt. Wir bewohnten eine sehr schöne Balkonkabine. In unserem eigenen Refugium gefiel es uns so gut, dass wir uns ab dem zweiten Tag das Frühstück an das Bett servieren ließen. Dies war ohne Aufpreis möglich. Daumen hoch!

Das Essen an Bord war ausgesprochen köstlich. Meistens speisten wir im Restaurant Liberty. Mein Geheimtipp: Am Geburtstag meines Freundes gingen wir in das aufpreispflichtige Steakhaus. Ich wählte das Filet Mignon. Ich sage nur: ein Gedicht!

Die Kreuzfahrt bot uns die einzigartige Möglichkeit, die vier größten Inseln Hawaiis innerhalb nur einer Woche zu bereisen. Die deutsche Reiseleiterin empfahl uns, den Hubschrauberflug auf Big Island zu buchen. Wir machten es und bereuten es nicht. Das unübertroffene Highlight der Reise war aber der Ausflug „Haleakala Sunrise“ auf der Insel Maui. Wir brachen um drei Uhr morgens (!!) auf und wurden mit einem Bus zum Vulkan Haleakala gebracht, wo ich den schönsten Sonnenaufgang meines Lebens beobachten konnte. Es war der pure Wahnsinn.

Text 3:
Eine tolle Woche an Bord der Norwegian Jade

Die Norwegian Jade hinterließ bei uns viele positive Eindrücke. Wir (meine Frau und ich) sind erfahrene Kreuzfahrer. Nachdem wir in den vergangenen Jahren vorwiegend in der Karibik unterwegs waren, entschlossen wir uns, nach mehreren Jahren Pause wieder einmal im Mittelmeer auf Kreuzfahrt zu gehen. Weil wir mit der Reederei NCL schon in der Karibik sehr gute Erfahrungen gemacht hatten, buchten wir eine Reise der Norwegian Jade. Unser Gesamturteil: Die Kreuzfahrt war einfach spitze!

Die Route führte von Venedig über Dubrovnik und Piräus nach Kusadasi an der türkischen Ägäisküste. Über Split ging es zurück zur Ausschiffung nach Venedig. Meine Frau bevorzugt es, sich nicht selbst um die Organisation der Landaufenthalte kümmern zu müssen. Daher buchten wir mehrere Ausflüge. Wie wir es von NCL gewohnt sind, lief alles reibungslos ab. Für uns waren die Ausflüge auch eine tolle Gelegenheit, unsere Fremdsprachenkenntnisse zu perfektionieren. Da die Bordsprache der Norwegian Jade Englisch ist, wurde nur ein Ausflug auf Deutsch angeboten.

Die Norwegian Jade verfügt freilich über viele Unterhaltungsangebote an Bord. Weil meine Frau und ich begeisterte Hobbysportler sind, wagten wir auf dem schiffseigenen Tennisplatz das eine oder andere Match.

Ein weiterer Pluspunkt der NCL-Schiffe ist die Freundlichkeit der Crew. An Bord waren viele gute Geister unterwegs, die rund um die Uhr ihr Bestes gaben, uns Passagieren einen wunderschönen Urlaub zu bescheren. Dies ist ihnen gelungen.

Text 4:
Meine Traumreise: auf der Brilliance of the Seas über den Atlantik

Es gibt Urlaubswochen, die in Vergessenheit geraten, aber auch Traumreisen, die ewig in schöner Erinnerung bleiben. Meine Transatlantik-Kreuzfahrt auf der Brilliance of the Seas (Reederei Royal Carribean) fällt bestimmt in die zweite Kategorie.

Zuerst flog ich nach Tampa im US-Sonnenstaat Florida. Ich hatte mir dort eine Ferienwohnung gemietet und genoss ein paar Tage lang das herrliche Wetter. Als es endlich losging, geriet ich am Weg zum Hafen leider in ein fürchterliches Verkehrschaos. Ich war ziemlich spät dran. Glücklicherweise ging das Check-in aber reibungslos über die Bühne. Sobald ich meine sehr geräumige Kabine betreten hatte, setzte die Entspannung ein. Immerhin stand mir eine zweiwöchige Kreuzfahrt bevor.

Die Reise führte zunächst nach Boston, dann ging es hinaus auf den Atlantik. Eine Woche später erreichte die Brilliance of the Seas die irische Hafenstadt Cork. Nach Zwischenstopps in Frankreich und Belgien erreichten wir den englischen Zielhafen Harwich.

Eine Transatlantik-Kreuzfahrt hat es so an sich, dass man viele Tage auf See verbringt. Ich hatte also reichlich Zeit, das Bordleben kennenzulernen. Ich besuchte tolle Shows im Theater. Im Kasino hatte ich sogar Glück und durfte mich über einen Gewinn freuen, den ich postwendend in der Shoppingmall in ein neues Kleid umwandelte.

Abschließend noch eine Warnung: Wieder zurück in Europa hatte ich drei Kilo mehr auf den Hüften. Schuld war das exzellente Essen im Restaurant Windjammer.

Text 5:
Vision of the Seas: Dieses Schiff ist eine Klasse für sich

Stellen Sie sich vor: Sie verbringen einen dreiwöchigen Badeurlaub in Florida und möchten dem Ganzen noch ein i-Tüpfelchen aufsetzen. Mein Mann überraschte mich mitten in den Ferien mit einer Kurzkreuzfahrt nach Mexiko. Was für eine Freude! Ich war baff. Als wir nach Fort Lauderdale gefahren waren und an Bord der Vision of the Seas (Reederei Royal Carribean) gingen, war ich richtig überwältigt. Überall glitzerte es prunkvoll. Beim Abendessen erzählte uns ein amerikanisches Ehepaar, dass das Schiff erst kürzlich renoviert worden sei. Tatsächlich wirkte das Schiff fast wie neu.

Nach dem Check-in mussten wir ein paar Stunden warten, bis der Koffer meines Mannes in die Kabine gebracht wurde. Eigentlich machte uns das nichts aus, der Kabinensteward entschuldigte sich jedoch tausendmal. Ohne reklamiert zu haben, erhielten wir noch am selben Abend als Entschädigung eine Flasche Rotwein. Das fanden wir klasse.

Bei unserer Reise handelte es sich um eine Kurzkreuzfahrt (vier Tage). Wir fuhren von Fort Lauderdale zur Insel Cozumel (Mexiko) und wieder zurück. Dazwischen lag jeweils ein Seetag. Abends gingen wir mehrmals in das Bordtheater und genossen wunderschöne Musicals auf einem künstlerisch hohen Niveau. Ich weiß, wovon ich spreche, denn aus meinem letzten Urlaub in New York kenne ich auch die weltberühmten Produktionen der Bühnen auf dem Broadway.

Die Vision of the Seas empfehle ich gerne weiter, denn dieses Schiff hat einfach Klasse.

Text 6:
Legendär: auf der Legend of the Seas nach St. Petersburg

Die Schiffe der Royal Carribean sind nicht nur in der Karibik unterwegs. Nachdem uns Freunde diese Reederei empfohlen hatten, buchten wir eine Ostsee-Kreuzfahrt auf der Legend of the Seas, einem Schiff der Royal Carribean. Die Route führte von Kopenhagen über Warnemünde, Riga und Helsinki nach St. Petersburg. Dann ging es über Tallinn nach Stockholm.

Wir wohnten in einer sehr gemütlichen Außenkabine auf Deck 3. Der Platz war freilich begrenzt, uns fehlte es aber an nichts. Außerdem war es, obwohl sich unsere Kabine in der Nähe der Aufzüge befand, sehr ruhig. Wir konnten herrlich schlafen.

Während der zwölftägigen Reise haben wir das Buffetrestaurant Windjammer lieb gewonnen. Wir aßen fast jeden Tag dort, was ich im Nachhinein aber bereue. Erst am letzten Tag probierten wir nämlich das Steakhaus Chops Grille aus. Ganz ehrlich: Ein besseres Steak habe ich nie zuvor gegessen. Ich hätte gerne häufiger dort gespeist.

Mein Freund und ich sind gesellige Menschen, daher nahmen wir an einigen organisierten Landausflügen teil, lediglich in St. Petersburg zogen wir auf eigene Faust los, da mein Freund diese Stadt schon von einer früheren Reise her kannte. Die Ausflüge waren gut organisiert. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis war völlig in Ordnung.

Über die Legend of the Seas möchte ich noch sagen, dass es sich bei ihr um eines der kleineren Schiffe der Royal Carribean-Flotte handelt. Ich spürte an Bord eine sehr familiäre Atmosphäre, die diese Kreuzfahrt zu einem besonders schönen Erlebnis machte.