• Ärztliche Versorgung: Angaben zur ärztlichen Versorgung geben Auskunft darüber, wie weit der nächste Arzt oder das nächste Krankenhaus entfernt ist. Damit ein Urlaub familienfreundlich wird, sollte man die ärztliche Versorgung im Vorhinein prüfen.
  • Aufenthaltsort: Während des Urlaubs ist das jene Stadt oder Gemeinde, in der der Urlaub verbracht wird.
  • Aufsichtspflicht: Eltern sind verpflichtet ihre Kinder zu beaufsichtigen, um zu verhindern, dass sie sich selbst oder andere schädigen. Wird im Urlaub Kinderbetreuung genutzt, so übernimmt die dort verantwortliche Person die Aufsichtspflicht.
  • Auslandsreise: Eine Reise, deren Ziel in einem anderen Land liegt. Unbedeutend ist, ob es sich dabei um Ferien Urlaub oder eine Geschäftsreise handelt.
  • Buchung: Wenn die Reservierung von Reisedienstleistungen für beide Seiten verbindlich ist.
  • Babyausstattung: Dinge, die für einen Babyurlaub benötigt werden und in Babyhotels in der Regel kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Die Babyausstattung reicht von Hochstühlen und Buggys bis zum Babyphone.
  • Babybetreuung: Ein Angebot in zahlreichen Kinder- und Familienhotels. Eltern haben die Möglichkeit ein Baby für einen bestimmten Zeitraum beaufsichtigen zu lassen, um Zeit zu zweit zu genießen.
  • Babyhotel: Ein Hotel mit speziellen Angeboten für den Babyurlaub. Solche Betriebe verfügen beispielsweise über eine eigene Babybetreuung. Auch ein stillfreundliches Umfeld ist in der Regel vorhanden.
  • Babykörbchen: Siehe Mutter-Kind-Sitzreihe
  • Buffet: Eine Form der Essenspräsentation. Die Speisen werden nicht am Tisch serviert. Der Gast kann sich an einem meist umfangreichen Angebot selbst bedienen. Im Familien Hotel gibt es in der Regel Kinderbuffets mit einem auf den Geschmack von Kindern abgestimmten Speiseangebot.
  • Checkliste: Eine Liste, die man erstellt, bevor man einen Urlaub mit Kind oder Baby antritt. Die Liste beinhaltet alles, was man während des Urlaubs für das Kind oder Baby benötigt.
  • Doppelzimmer: Ein Hotelzimmer mit einem Doppelbett. Wichtig für Familienreisen: Manche Doppelzimmer sind so geräumig, dass sich auch noch ein Zusatzbett reinstellen lässt.
  • Eltern-Kind-Erlebnis: Zusätzlich zur klassischen Hotel Kinderbetreuung bieten viele Häuser betreute Erlebnisse an, bei denen auch die Eltern mitmachen können. Dabei handelt es sich beispielsweise um Abenteuerausflüge.
  • Familienfreundliches Hotel: Ein Hotel, in dem Familien mit Kindern willkommen sind. Im Gegensatz zu Familien- und Kinderhotels bieten familienfreundliche Hotels allerdings kein umfangreiches Spezialangebot für diese Zielgruppe.
  • Familienhotel: Ein auf Familienferien spezialisierter Hotelbetrieb. Siehe Kinderhotel.
  • Familienzimmer: Ein Hotelzimmer mit mindestens drei Betten für den Urlaub mit Kind. Neben einem Doppelbett für die Eltern befindet sich in einem Familienzimmer mindestens ein weiteres Bett oder eine ausziehbare Couch.
  • Familotel: Eine Dachmarke unabhängiger Hotels und Anbieter von Ferienwohnungen in allen Preisklassen, die sich dem Kinderurlaub Deutschland verschrieben haben. Die Leitlinien der Dachmarke schreiben spezielle Angebote für den Urlaub mit Kindern vor.
  • Ferienwohnung: Eine Wohnung, die an Urlaubsgäste vermietet wird. Wenn Familien Urlaub machen, sind Ferienwohnungen eine sehr beliebte Unterkunftsform.
  • Freizeitpark: Ein bei Kindern sehr beliebtes Reiseziel. Es handelt sich um einen Park mit Fahrgeschäften, Attraktionen und Shows. Deutschlands größter Freizeitpark ist der Europa-Park Rust. Meist gibt es in der Nähe eines Freizeitparks viele Familienhotels.
  • Halbpension: Ein Hotelaufenthalt, bei dem neben der Übernachtung auch zwei Mahlzeiten am Tag inbegriffen sind. Gebräuchliche Abkürzungen sind HP oder H.
  • Hotel: Ein Betrieb, der Gäste beherbergt und verpflegt. Es gibt spezielle für den Kinderurlaub geeignete Hotels. Siehe Kinderhotel.
  • Hotelzimmer: Eine Wohneinheit für Gäste eines Hotels. Wenn die ganze Familie Urlaub macht, sollte man ein spezielles Hotelzimmer buchen. Siehe Familienzimmer.
  • Kinderbetreuung: Wenn ein Hotel Kinderbetreuung anbietet, sind damit beaufsichtigte Freizeitprogramme für Kinder gemeint, die den Eltern Zeit zu zweit ermöglichen.
  • Kinderhotel: Ein sehr kinderfreundlich gestalteter Hotelbetrieb, der auch über entsprechende Angebote verfügt. Diese reichen vom Kinderbuffet bis zur Kinderbetreuung.
  • Kindersitz: Eine Vorrichtung für Kinder im Auto für eine sichere Fahrt in die Familienferien. Bis das Kind die Körpergröße von 1,50 Meter erreicht hat, ist die Nutzung eines Kindersitzes Pflicht.
  • Mutter-Kind-Sitzreihe: In Flugzeugen gibt es Sitzplätze, die Eltern mit Babys vorbehalten sind. Diese verfügen über ein so genanntes Babykörbchen, das Eltern und Kind ein bequemeres Reisen in den Babyurlaub ermöglicht.
  • Nachtlicht: Ein schwaches Licht, das dafür sorgt, dass ein Raum in der Nacht nicht völlig dunkel ist. Gehört ins Reisegepäck, wenn sich die Kinder im Dunkeln fürchten.
  • OK für Kids: Ein Qualitätszeichen, mit dem besonders kinderfreundliche Betriebe in Deutschland ausgezeichnet werden. Zahlreiche Kinder- und Familienhotels tragen das vom Deutschen Kinderschutzbund und TÜV Nord verliehene das Zeichen.
  • Reiseabbruch: Wenn eine Reise aus einen unvorhersehbaren Grund abgebrochen werden muss. Beim Familienurlaub trifft das beispielsweise auf die Erkrankung eines Kindes zu. Es gibt spezielle Versicherungen, die in einem solchen Fall die Kosten ersetzen.
  • Reiseapotheke: Wichtige Medikamente für Notfälle sollten mitgenommen werden, wenn die Familie Urlaub macht. Die Palette reicht von fiebersenkenden Mitteln bis zur Kühlsalbe für Sonnenbrände.
  • Reisebett: Ein zusammenklappbares Gitterbett. Während Familienreisen bietet ein solches Reisebett dem Kind auch eine Rückzugsmöglichkeit in der fremden Umgebung.
  • Reisebuchung: Siehe Buchung
  • Reisepass: Amtliches Dokument, das bei Auslandsreisen mitgeführt werden muss. Für den Urlaub mit Kindern gilt: Seit dem Jahr 2012 muss jedes Kind einen eigenen Reisepass haben.
  • Reisespiele: Spezielle Spiele zur Beschäftigung von Kindern während einer langen Autofahrt in den Familienurlaub.
  • Reiseversicherung: Die Leistungen einer solchen Versicherung decken je nach Vertrag unterschiedliche Schadensfälle ab. Diese reichen von der Erstattung der Kosten im Fall einer Stornierung bis zur Übernahme des Heimtransports nach einem Unfall.
  • Reisezeit: Angaben zur optimalen Reisezeit geben Auskunft darüber, in welchen Monaten an einem bestimmten Reiseziel das für einen Urlaub beste Wetter herrscht.
  • Rundreise: Ein Urlaub, der nicht an einem einzelnen Ort verbracht wird. Mehrere Ziele werden angesteuert. Ein bei Familien beliebtes Fortbewegungsmittel für Rundreisen ist das Wohnmobil, weil bei solchen Reisen Familie vereint ist.
  • Schwimmwindel: Eine spezielle Windel, mit der das Baby ins Wasser gehen kann. Beim Baden im Hotelpool ist eine Schwimmwindel aus hygienischen Gründen oft vorgeschrieben.
  • Sonnenschutz: Verschiedene Produkte, die Sonnenbrände vermeiden und Schatten spenden. Reicht von der Kindersonnenbrille über die Sonnenmuschel für den Strand bis zur Sonnencreme.
  • Spielzeug: Gehört ins Reisegepäck. Für den Kinderurlaub am Strand gibt es eigenes Sandspielzeug, das man in der Regel auch direkt am Urlaubsort kaufen kann.
  • Steckdosensicherung: Eine Schutzvorrichtung an Steckdosen. Kinderhotels sind in der Regel mit Steckdosensicherungen ausgestattet.
  • Stornierung: Wenn ein bereits gebuchter Urlaub aus einem wichtigen Grund nicht angetreten werden kann, weil beispielsweise vor dem Urlaub Kinder krank werden. Wer eine Storno-Versicherung abgeschlossen hat, bekommt die Kosten teilweise oder komplett ersetzt.
  • Tragetuch: Eine Vorrichtung, um Kinder zu tragen. Für Ausflüge im Familienrrlaub sollte ein Tragetuch oder eine Kindertrage ins Reisegepäck.
  • Verpflegung: Die Versorgung mit Essen und Trinken, wenn im Urlaub Familie hungrig ist. Während es in Hotels meist Verpflegungsangebote gibt, ist in Ferienwohnungen in der Regel hierfür eine Küche vorhanden.
  • Vollpension: Ein Hotelaufenthalt, bei dem neben der Übernachtung auch drei Mahlzeiten am Tag inbegriffen sind. Gebräuchliche Abkürzungen sind VP oder V.
  • Wickelauflage: Eine Vorrichtung zum Wickeln eines Babys, wenn kein spezieller Wickeltisch vorhanden ist.
  • Zusatzbett: Ein meist ausklappbares Bett, mit dem in einem Hotel ein geräumiges Doppelzimmer erweitert werden kann. Wenn Familien Hotels beziehen, wird oft ein solches Zusatzbett zu Verfügung gestellt.