Mykonos – herrlichen Sandstrände vor kristallklarem Wasser

Mykonos, eine einstige eher kahle Felseninsel. Sie gilt seit der Mitte des zurückliegenden Jahrhunderts, als der Massentourismus auch auf ihr seinen Siegeszug begann, als einer der größten Stars unter den griechischen Inseln. Zunächst waren es die herrlichen Sandstrände vor kristallklarem Wasser die einen Urlaub auf dieser Insel im Ägäischen Meer vor allem für Ruhe suchende Urlauber interessant und anziehend machte. Doch bald lockte es nicht nur Sand- und Sonnenhungrige nach Mykonos. Denn bald schon entdeckten bildungsbeflissene Besucher, dass die Insel einen idealen Ausgangspunkt für Tagesausflüge auf die unbewohnten Insel Delos darstellt.

Inzwischen ist Mykonos für einen Urlaub Griechenland zu einem Anziehungspunkt für ein breit gefächertes, weltoffenes Publikum geworden. An ihren zahlreichen Stränden treffen sich partysuchende Touristen mit Urlaubern die gern Relaxen. FKK-Anhänger finden neben der Urlaubsszene der Schwulen ihren Platz.

Oft legen am Hafen von Mykonos auch Hotelschiffe an. Deren Gäste möchten die Inselwelt der Kykladen bei einer Kreuzfahrt Griechenland kennenlernen. Größere Kreuzfahrtschiffe legen dabei nicht vor der Inselhauptstadt an. Stattdessen legen sie am Pier von Tourlos an, das etwa 3 Kilometer von der Inselhauptstadt Mykonos entfernt ist.

Das hindert dessen Passagiere jedoch nicht daran, sich zumindest aus etwas größerer Entfernung am Anblick der würfelförmigen, ineinander förmlich verschachtelten weißen Häuser mit ihren türkisblauen Türen und Fensterrahmen zu erfreuen, die von der Inselhauptstadt freundlich herüber leuchten. Hoch über ihnen grüßen die fünf als Wahrzeichen der Insel geltenden fünf Windmühlen.

Strände Mykonos

Die beliebtesten Strände auf Mykonos liegen an deren Südküste. Viele von ihnen sind mit der eine sehr gute Qualität versprechenden Blauen Flagge ausgezeichnet, wie beispielsweise der Elia Beach. Sehr beliebt, auch wegen seiner Strandbars und Diskotheken ist der bei Paraga liegenden Paradise Beach. Ruhiger geht es dagegen am westlich davon liegenden Strand von Platis Gialos zu. Vor dem kommen auch die Wassersportler zu ihrem Recht. Laute Musik und viele Homosexuelle kennzeichnen das Strandleben am Super Paradise.

Windsurfer bevorzugen dagegen Strände wie den im nördlichen Bereich der Insel liegenden Strand von Ftelia oder die südlich der Inselhauptstadt liegende Bucht von Kalafati. Als besonders familienfreundlich gilt mit seinem flach abfallenden Strand der Strand von Ornos.

Die Stadt Mykonos, in der oft auch Vertreter des sogenannten Jet-Sets zu entdecken sind, hat mit ihren zahlreichen eleganten Boutiquen, Kunstgalerien, Restaurants, Bars, Diskotheken und Hotels einen Ruf erlangt, der sich durchaus mit dem von Saint Tropez oder Rimini messen kann. Dieser Vergleich trifft besonders auf die mit Partystimmung angereicherten Abend- und Nachtstunden zu.

Ausflüge Mykonos

Zu ihren Sehenswürdigkeiten gehört neben ihrer Altstadt und dem Hafen die wegen Einsturzgefahr leider nur noch von außen zu besichtigende Kirche Panagia Paraportiani. Sie besteht aus ehemals fünf einzelnen Kirchen, deren Entstehung teilweise bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht. Ihre weißen Mauern entfalten eine ganz besondere Wirkung bei Sonnenauf- oder Sonnenuntergang.

Im direkt am Wasser liegenden pittoresken Viertel Klein Venedig beeindrucken besonders die farbigen Verandas der Häuser. Die Mauern der Häuser reichen unmittelbar bis ans Wasser.
Neben einem Besuch im Volkskundemuseum „Bonis Windmühle“ ist bei einem Spaziergang auch ein Abstecher in die mit prächtigen Wandmalereien geschmückte Kathedrale Theotókos Pigadiótissa im Alefkándra-Viertel von Mykonos zu empfehlen.

Wen der Urlaub Griechenland nach Mykonos führt oder wem sich bei einer Kreuzfahrt Griechenland entsprechend viel Zeit bietet, der kann bei einem Ausflug über das relativ karge, von einer steinigen Landschaft überzogene Inselinnere dem aus Regenwasser entstandenen See Marathi oder dem historischen Ort Ano Mera einen Besuch abstatten. Letzterer besitzt zwei Klöster, von denen das Männerkloster Panagia Tourliani noch heute von einigen Mönchen bewirtschaftet wird. Es zeigt sich mit einem dekorativen Glockenturm und einer mit wertvollen Holzschnitzereien bestückten Klosterkirche.

Schließlich wird so mancher Aufenthalt auf Mykonos auch dazu genutzt, der unbewohnten, unfruchtbaren und nahezu wasserlosen benachbarten Insel Delos einen Besuch abzustatten. Die per Ausflugsboot zu erreichende Insel gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Von den vor unserer Zeitrechnung auf ihr entstandenen antiken Prachtbauten sind heute nur noch museale Reste in Form von Ruinen, einigen Statuen und Ausgrabungen erhalten. Sie können bei einem ausgedehnten Spaziergang über den nördlichen Teil der Insel erkundet werden.

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